Ein Besuch in Basel und Bootsfahrt nach Rheinfelden

2 Juni 2026

Das letzte Mal war ich 2018 in Basel. Zeit für den nächsten Besuch. Eine Freundin schließt sich mir in Innsbruck an und gemeinsam kommen wir abends in Basel an. Am Bahnhof werden wir von der Freundin, die wir besuchen, abgeholt. Wir werden die nächsten drei Tage ihre Gastfreundschaft und die ihres Freundes genießen. Wir essen gut, trinken etwas, unterhalten uns und genießen die Aussicht vom Balkon unserer Unterkunft, die am Rhein liegt. Wir gehen spät zu Bett.

Am nächsten Tag machen wir eine Bootsfahrt nach Rheinfelden, einer kleinen Stadt direkt an der Grenze zu Deutschland. Wir gehen entlang der Basler Rheinpromenade zu unserem Schiff. Es schließen sich noch zwei weitere Leute an. Die schöne, zweieinhalb Stunden lange Fahrt führt durch zwei Schleusen. Wir passieren Kaiseraugst, das für seine Ausgrabungen der römischen Stadt Augusta Raurica bekannt ist.

Kirche in Kaiseraugst mit Storchennest, Blick von unserem Schiff.

Von der Anlegestelle gehen wir durch die Stadt zur Feldschlösschen Brauerei, der größten Brauerei in der Schweiz. Die Anlage, die aus historischen Ziegelgebäuden besteht, ist sehr groß und beeindruckend. Wir essen im angeschlossenen Restaurant auf einer schattigen Terrasse mit guter Aussicht zu Mittag. Sowohl das Bier als auch das Essen sind hervorragend.

Ich am Weg zur Feldschlösschen Brauerei in Rheinfelden. Im Hintergrund rechts die Brauerei, links die anderen "Pilger".

Nachdem wir die Brauerei besucht und unseren Hunger und Durst gestillt haben sehen wir uns die Stadt selbst an. Am Bahnhof verabschieden wir uns von unseren beiden Reisegefährten.

Rheinfelden hat eine schöne Altstadt mit gepflegten Gebäuden. An einigen Häusern sind imposante Metallschilder angebracht, wie die Krone rechts im Bild.
Ein idyllischer Brunnen.
Schmale Gässchen mit Kopfsteinpflaster erzeugen eine mittelalterliche Atmosphäre.

Da Rheinfelden genau an der Grenze liegt, überqueren wir den Rhein und betreten Deutschland, kehren aber gleich wieder auf die schweizerische Seite zurück. Rheinfelden ist in eine deutsche und eine schweizerische Stadt aufgeteilt. Nahe der Brücke, die beide Städte verbindet gibt es einen tollen Aussichtspunkt.

Blick über den Rhein auf die schweizerische Seite von Rheinfelden.

Schließlich gehen wir zurück zum Bahnhof und nehmen den Zug zurück nach Basel.

Am Weg zum Bahnhof werden wir von dieser Katze beobachtet. "Was machen die Menschen unter meinem Fenster?"
Die Feldschlösschen Brauerei hat (oder hatte) sogar eine eigene Bahnstation. Das Plakat rechts zeigt eine volle Ansicht des beeindruckenden Gebäudekomplexes.

Wir verbringen unseren Abend erneut mit Essen, Trinken, Unterhaltung und die Aussicht vom Balkon genießend. Die nächsten beiden Tage sind Basel selbst gewidmet. Am nächsten Vormittag spazieren wir die Rheinpromenade entlang in die Altstadt und erkunden sie. Ich erinnere mich an viele Orte als ich sie erneut sehe. Sie beeindrucken mich auch jetzt. Mir gefällt die Stadt sehr.

Blick über den Rhein auf die Altstadt von Basel, mit dem Münster links.

Eines der beeindruckendsten Gebäude in Basel ist sicherlich das Rathaus aus dem frühen 16. Jahrhundert mit seinen reichen Malereien und Dekorationen.

Innenhof des Basler Rathauses.
Prunkvoll verziertes Portal im Rathaus. Über der mittleren Tür ist das Wappen von Basel angebracht: Ein schwarzer Krummstab auf weißem Grund. Die Stadt ist jedoch protestantisch. An den Rändern links und rechts sind die Originale der Figuren zu sehen, die an der marktplatzseitigen Rathausfassade über der Uhr angebracht sind.
Marktplatzseitige Fassade des Basler Rathauses.

Es gibt aber auch noch viele andere hübsche Gebäude und interessante Details zu entdecken.

Die Figur Mitte-links auf dieser Hausfassade ist eine Personifikation der Stadt: sie hält einen Schild mit dem Wappen Basels und trägt eine Mauerkrone.
Brunnen mit Darstellung eines Basilisken, in der Nähe des Münsters. Der Basilisk ist eine häufig anzutreffende Brunnendekoration in Basel, vielleicht wegen der Namensähnlichkeit zwischen Fabelwesen und Stadt.
Noch ein hübscher Brunnen, diesmal mit der Darstellung eines Landsknechts.
Detail von einem weiteren Brunnen. Der Schriftzug "SPQB" am Schild bezieht sich auf das in der römischen Republik gebräuchliche "Senatus Populusque Romanus" (Der Senat und das Volk von Rom), wobei hier Basel die Stelle Roms übernimmt.
Die Barfüsserkirche, eine frühere Franziskanerkirche die heute das historische Museum beherbergt. Die Franziskaner sind ein Bettelorden und wurden im Mittelalter daher auch "Barfüsser" genannt. Bei ihren Kirchen handelt es sich traditionell um eher einfache Hallenkirchen.
In Basel gibt es auch eine Anzahl sehr kleiner Häuser, wie dieses hier.

Ein besonderer Platz ist der vom Künstler Jean Tinguely gestaltete Fastnachtsbrunnen.

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Wir verbringen auch einen großen Teil des Tages im Münster. Dort gibt es wahnsinnig viel zu sehen. Aber weil dieser Beitrag schon recht lang wird, hebe ich mir das für den nächsten auf.

Ein etwas anderer Blick auf das Basler Münster.

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