Nach einer Stunde Zugfahrt komme ich um halb 11 in Eisenstadt an und gehe vom Bahnhof in Richtung Zentrum, wobei ich die mittelalterliche Stadtmauer passiere.
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Reste der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert.
Ich spaziere die Hauptstraße auf und ab (bzw. ab und auf), bewundere die Malereien an der Rathaus-Fassade und gehe dann zum Schloss Esterházy.
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Hauptplatz in Eisenstadt mit Pestsäule.
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Rathausfassade mit den Darstellungen der drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe (links) und vier Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Weisheit, Tapferkeit und Mäßigung (Mitte). Gemeinsam sind es also sieben Tugenden, die den sieben Todsünden entgegengesetzt sind. Rechts befinden sich drei biblische Szenen.
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Fassade des Schlosses Esterházy. Entzückend sind die kleinen Wächterhäuschen seitlich des Eingangs.
Ich löse ein Ticket und besichtige das Schloss. Es gibt Einiges zu sehen. Neben einigen Ausstellungen, u.a. zu Haydn, der als Kapellmeister für die Fürstenfamilie arbeitete, sind die Prunkräume einer der Höhepunkte.
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Innenhof von Schloss Esterházy
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Gala-Coupé in der Haydn-Ausstellung, um 1790.
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Portrait einer Aristokratin im Pilgerkostüm in der Haydn-Ausstellung im Schloss Esterhazy. Bukolische Theateraufführungen waren im späten 18. Jh. sehr beliebt und der Adel betätigte sich bei den Aufführungen am Hof gerne selbst schauspielerisch.
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Der Haydn-Saal hat beeindruckende Deckenmalereien.
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Kerzenleuchter und Uhr mit Darstellungen von Amor und Psyche, Empire-Stil.
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Chinesisches Zimmer im Schloss Esterházy
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Kachenofen und Kronleuchter im "Schlafzimmer der Fürstin". Die großen Spiegel erzeugen einen interessanten Raumeindruck.
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Roter Salon im Schloss Esterházy.
Nach den Prunkräumen im Obergeschoss geht es in den Keller, zur Weinbau-Ausstellung. Wie passend! Besonders die großen Weinfässer mit ihren Schnitzereien finde ich sehr beeindruckend. Der Keller ist übrigens riesig, man kann sich fast verlaufen!
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Weinpresse und Fässer im Schloss Esterházy.
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Weinfass von 1900 mit einer Darstellung der Madonna mit Kind am Schild, sog. "Marienfass". Das Fass hat eine Kapazität von 3.515 Liter.
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Fassfront mit Darstellung von Kaiser Franz Josef I und Kaiserin Elisabeth.
Nach dem kühlen Keller verlasse ich das Schloss und gönne mir noch etwas Sonne im Schlosspark, nachdem ich im Shop eine Flasche Sekt als Mitbringsel erworben habe.
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Schlosspark, Blick auf den Leopoldinentempel, benannt nach der Tochter des Fürsten Nikolaus II, der den Rundtempel nach antiken Vorbildern zwischen 1818 und 1823 errichten ließ.
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Blick vom Leopoldinentempel auf die gartenseitige Fassade von Schloss Esterházy.
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Orangerie im Schlosspark Esterházy.
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Kapitaler Baumstamm.
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Idyllischer Blick auf den Schlosspark.
Ich halte mich nicht allzu lange im Park auf, denn bald geht der Bus nach Rust. Zum Glück ist es vom Schlosspark nicht allzu weit zur Haltestelle am Domplatz. In einer halben Stunde bin ich in Rust, treffe mich mit meinen Freunden und wir beginnen unsere Verkostungstour durch die Keller.
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Im Zentrum von Rust. Ein nettes, kleines Städtchen.
Letztes Wochenende habe ich beschlossen ein paar Sachen von meiner Liste der Orte, die ich mir ansehen will, zu streichen. Sie befinden sich in der Wiener Innenstadt und haben als gemeinsames Thema das Mittelalter.